Neujahrsansprache

 

Liebe Freunde, Kameraden und Mitstreiter

 

 das Ringen um richtige Antworten gehört zu einer lebendigen Demokratie.

 

In jedem neuem Jahr stehen  auch wir vor neue Aufgaben. Ganz besonders heute – in einer Zeit, in der sich so vieles in grundlegender Veränderung befindet. Diese Veränderungen wie Globalisierung, Digitalisierung, Klima- und Umweltthemen betreffen alle Bereiche: die Wirtschaft, die Gesellschaft, die gesamte Menschheit. Und sie machen vielen Menschen Angst.

 

Wir werden in diesem Jahr 2019,  30 Jahre deutsche Einheit Feiern, den mutigen Opfern der politischen Repressionen des DDR- Regimes  bleiben aber eine angemessene, gesellschaftliche und auch finanzielle Würdigung vom wiedervereinigten Deutschland bis zum heutigen Tage versagt! Die bisherigen Leistungen sind der" so genannte Ausfluss der Sozialgesetzgebung" die Rente wir nur sozialbedürftigen Opfer des Regimes gewährt! Das ist keine angemessene Entschädigung! Das jetzige Deutschland spricht viel von DDR Unrecht und wie wichtig es ist die Demokratie zu erhalten, behandelt aber die schwerstbetroffenen Opfer des SED Regimes wie Sozialhilfeempfänger. Aus unserer Sicht ist das ein Entwicklungsfeld der deutschen Politik um nicht den Eindruck zu gewinnen, dass Desinteresse und Gleichgültigkeit gegenüber denjenigen die mit Mut und Courage gegen das Unrechtsregime DDR angekämpft haben. Ohne all dieser Menschen die gegen einer Diktatur Kämpfen, für Freiheit und Demokratie, wäre es zur keine Deutsche Einheit  gekommen.

 

Wir Opfer des SED-Regimes fordern Sie alle auf, endlich den Menschen, die durch Mut und Zivilcourage unter Verlust von Gesundheit und unter Einsatz des Lebens im SED - Regime ausgeliefert ,inhaftiert, zwangsadoptiert, deportiert oder in Jugendwerkhöfen weggesperrt waren und durch Zersetzungsmaßnahmen des MFS der DDR an Leib und Seele geschädigt , wurden,  eine angemessene herausragende Würdigung für das erlittene DDR Unrecht zu erteilen!

 

Wir die Gruppe für Gerechtigkeit von SED-Opfer  werden Solange für Gerechtigkeit Kämpfen bis  man in diesen Land (die Deutschen Politiker) begreifen das unsere Mitwirkung zur Wiedervereinigung Deutschlandes gewürdigt wird.

 

Was wir uns wünsche im Neuen Jahr?
Dass es das Gute des Alten bewahre.
Dass Ihr, die Wurzel unserer Kraft
Es auch im Neuen wieder schafft,
Wind und Wetter zu widerstehen,
damit weiter wir auf Erfolgskurs gehen.

 

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien Gesundheit, Kraft, und  Zuversicht für das neue Jahr 2019.

 

Mike Mutterlose und Dieter Gollnick

 

Gruppe für Gerechtigkeit von SED-Opfern( Initiative)  

 

Die Enthüllung der Gedenktafel durch Frau Bender , Herr Bürgermeister Philipp Rochold , Landesbeauftragte Herr Lutz Rathenow, Stiftung Sächsische Gedenkstätten Geschäftsführer Herr Siegfried Reiprich und Ehmaliger politischer Häftling Herr Dieter Gollnick und Ehmaliger politischer Häftling Herr Mike Mutterlose

 

  Gruppe für Gerechtigkeit von SED Opfern

 

Aufarbeitung der SED Diktatur, Gerechtigkeit für SED Opfer und Gegen das Vergessen

 

Seit den frühen Fünfzigerjahren bis zum Fall der Mauer 1989 haben fast 4 Millionen Menschen der DDR den Rücken gekehrt.


Die Sehnsucht nach Selbstbestimmung und Freiheit war stärker als alle staatlichen Abriegelungsmaßnahmen.

 

Bis zum Ende der DDR haben Menschen versucht, die innerdeutsche Grenze zu Überwinden.

 

Viele haben dabei ihr Leben verloren, vielen ist die Flucht gelungen, noch mehr verbrachten nach misslungener Flucht Jahre in Zuchthäusern.

 

Aufarbeitung und Aufklärung nimmt in der heutigen Zeit stets an Bedeutung zu, da die Geschehnisse der Vergangenheit immer weiter zurückliegen und drohen, in Vergessenheit zu geraten.

 

Dem muss entschieden entgegengewirkt werden. Es ist entscheidend, sich das geschehene Unrecht in der DDR vor Augen zu halten, um etwaige Wiederholungen zu verhindern.