Gruppe für Gerechtigkeit von SED Opfern (Initiative)

Bundestagswahlkampf 2017

an den Bundesvorstand von:
an die Bundestagsfraktionen:

CDU/CSU
SPD
Bündnis 90 die Grünen
FDP
Die Linke
AFD

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Gruppe ( Initiative) für Gerechtigkeit von SED Opfern setzt sich für eine deutliche Besserstellung aller Opfer des DDR Unrechtsstaates ein.

Welche Maßnahmen haben Sie in ihren Wahlprogrammen für die Bundestagswahl 2017 verankert um eine deutliche Verbesserung von SED Opfern zu erreichen?

Wir werden in diesem Jahr 27 Jahre deutsche Einheit Feiern,
den mutigen Opfern der politischen Repressionen des DDR- Regimes bleibt aber eine angemessene, gesellschaftliche und auch finanzielle Würdigung vom wiedervereinigten Deutschland bis zum heutigen Tage versagt! Die bisherigen Leistungen sind der" so genannte Ausfluss der Sozialgesetzgebung" die Rente wir nur sozialbedürftigen Opfer des Regimes gewährt! Das ist keine angemessene Entschädigung! Das jetzige Deutschland spricht viel von DDR Unrecht und wie wichtig es ist die Demokratie zu erhalten, behandelt aber die schwerstbetroffenen Opfer des SED Regimes wie Sozialhilfeempfänger. Aus unserer Sicht ist das ein Entwicklungsfeld der deutschen Politik um nicht den Eindruck zu gewinnen, dass Desinteresse und Gleichgültigkeit gegenüber denjenigen die mit Mut und Courage gegen das Unrechtsregime DDR angekämpft haben, in den deutschen Parteien fest verankert ist!

Sich als Regierung nur auf das nötigste gegenüber Opfern der 2. deutschen Diktatur zu beschränken, kann nicht der Moralische Wert des Wiedervereinigten Deutschland sein!

Wir Opfer des SED-Regimes fordern Sie alle auf, endlich den Menschen, die durch Mut und Zivilcourage unter Verlust von Gesundheit und unter Einsatz des Lebens im SED - Regime ausgeliefert ,inhaftiert, zwangsadoptiert, deportiert oder in Jugendwerkhöfen weggesperrt waren und durch Zersetzungsmaßnahmen des MFS der DDR an Leib und Seele geschädigt , wurden,
eine angemessene herausragende Würdigung für das erlittene DDR Unrecht zu erteilen!

Wir bitten und fordern Sie auf:

Die monatliche Ehrenpension soll auf 750.- Euro angepasst und die Bedürftigkeit für den Erhalt der Ehrenpension mit sofortiger Wirkung abgeschafft werden.

Gesundheitsschäden durch die Haftzeit müssen unbürokratisch anerkannt werden.

Ein jahrelanger Spießroutenlauf durch die Instanzen muss abgeschafft werden.
Alles andere ist eine Fortsetzung von Unrecht!

Das Leugnen von SED Unrecht sowie das Zeigen von DDR-Symbolen oder das Verherrlichen der DDR Diktatur ist unter Strafe zu stellen.

Die Bundesrepublik Deutschland verleiht jedem anerkannten ehemaligen politischen Häftling und Opfer
einen eigens neu dafür geschaffenen Orden für Tapferkeit und Patriotismus im Rahmen der deutschen Wiedervereinigung.
Diese Auszeichnung soll die schwerstbetroffenen Opfer des SED Regimes eine besondere und herausragende gesellschaftliche Stellung geben.

Strafvollzugseinrichtungen der ehemaligen DDR ,die mit politischen Häftlingen des SED - Regimes betrieben wurden , sind als Gedenkstätten so auszubauen, dass die nachfolgenden Generationen sich anschaulich ansehen können, was dort passiert ist. Zeitzeugen und Initiativen zum Erhalt oder Betreiben der Gedenkstätten von DDR Unrecht, sind so finanziell auszustatten dass es an nichts fehlt.

Die Lehrpläne in den Schulen Klasse 9 sind so zu gestalten dass die DDR-Zeit ausführlich und anschaulich aufklärend gestaltet wird.
Eine Verklärung der DDR ist nicht weiter hinnehmbar!

Die Strafverfolgung von SED Tätern ( Aufsehern, Gefängnisleitern, Stasi Offizieren sowie Richtern und Staatsanwälten der ehemaligen DDR die aus politischen Gründen anders Denkende verfolgt und hinter Gitter gebracht haben) sind durch die Justizbehörden wieder aufzunehmen soweit man ihnen habhaft werden kann! Die Anstellung im Öffentlichen Dienst oder sonstigen staatlichen Behörden muss Ihnen versagt werden!
Mit Freundlichen Grüße
Mike Mutterlose und Dieter Gollnick
Gruppe für Gerechtigkeit
von SED Opfern (Initiative)

Dank Eurer tröstenden Worte, Euren offenen Ohren und Eurem warmen Herz gelang es uns durch diese schmerzvolle Zeit zu wandern.
Noch lange nicht werden wir aufhören unseren geliebten Kamerad Manfred Kriegel zu vermissen.
Immer werden wir auf Dinge Stoßen, die uns an die guten und die schlechten Zeiten erinnern, und wir sind dankbar. Dankbar das wir diesen Menschen erleben durften, in seiner Vielfalt, Hilfsbereitschaft und manchmal auch in seiner Wut.
Wir danken Euch von ganzem... Herzen für Eure Anteilnahme, in Nahmen der Gruppe für Gerechtigkeit von SED –Opfern (Initiative)

 

Im Gedenken an Manfred Kriegel

 

 

 

Manfred Kriegel ist gestorben, ein großer Verlust für die Gemeinschaft der aufrichtigen und mutigen in diesem Land.

 

Er trotzte dem Unrecht, er riskierte seine Freiheit damit auch andere in Freiheit leben konnten, er bezahlte mit seiner Freiheit  und Gesundheit weil sich viele duckten.

 

Manfred Kriegel war ein helles Licht in dunkler Zeit.

 

Das Unrecht konnte ihn nicht brechen er wurde nur stärker, die Enttäuschung über das Land nach dem Unrecht blieb ,weil zu schnell vergessen und nicht gewürdigt, das Engagement für Freiheit und Demokratie bleibt.

 

Deutschland verliert einen großen Menschen und Kämpfer gegen Unrecht und Diktatur, leider viel zu früh.

 

 

 

Lieber Manfred wir werden weiter Kämpfen und Dein Vermächtnis verwirklichen!

 

 

 

Mike Mutterlose, Dieter Gollnick

 

 

 

Gruppe der Gerchtigkeit

 

 

06.06.2016

 

Gründung einer Initiative für Gerechtigkeit von SED Opfern!

 

Liebe Freunde, Mitstreiter, Sympathisanten, Opfer der SED Diktatur

es ist soweit, wir wollen aus einer Gruppe heraus, in eine Initiative für eine deutliche Verbesserung unsere Situation im seit 26 Jahren wiedervereinigten Deutschland übergehen!

Als Initiative bezeichnet man in der Politik erstmalige Schritte, die auf die Behebung eines Missstandes abzielen.

Wir sehen den Umgang und die Parlamentarische Arbeit im deutschen Bundestag und deren daraus hervorgehende Ergebnisse der seit 1990 gebildeten deutschen Bundesregierungen gegenüber den Opfern des SED - Regimes als eine in der deutschen Geschichte einzigartigen Missstand an!

Das Ergreifen einer politischen Initiative bedeutet dass wir eigenständig aber auch mit andere Organisation zusammen ein Ziel verfolgen! Dies erscheint insofern verlockend, als ein unverzügliches Agieren möglich ist und keinerlei gesetzliche Anforderungen zu berücksichtigen sind. Die Gründung einer eigenen Organisation behalten wir aber im Fokus wenn die Zielsetzung so nicht erreicht wird!

 

Ziele sind siehe Seite  unsere Position

 

Diese Ziele sind aus unserer Sicht erreichbar! Wir brauchen mutige und verbale schlagkräftige Aktivisten die gezielt in den Bundesländern unsere Ideen vertreten und auch in der Regionalen Politik für unsere Sache stehen dies betrifft vor allen Berlin wo Veranstaltungen zu wichtigen Themen stattfinden und der Bezug und Kontakt zum deutschen Parlament gesucht wird. Aber auch alle andere Bundesländer sind wichtig um unsere Botschaften zu multiplizieren.

Die Ergebnisse und die Arbeit der so genannten Opferorganisationen sind nach 26 Jahren deutscher Wiedervereinigung mehr als ernüchternd! Wenn nicht gleich wirkungslos!

Wir wollen das ändern!

Vorrausetzungen zum Mitmachen:

Die Arbeit und das Mitmachen in unserer Initiative hat keinerlei Mitgliedsbindung es geht rein um Unterstützung ! Keinen zwang oder auf diktierter Meinung! Es geht nur um die Sache nicht um Personen! Profilneurotiker sind nicht erwünscht! Anhänger radikaler Parteien sind nicht erwünscht! Teilnehmer die andere Teilnehmer beleidigen oder beschimpfen werden sofort gesperrt!

Die Initiative wählt einen Sprecher und einen stellvertretenden Sprecher!

Die Initiative wählt einen Medienbeauftragten!

Gruppe für Gerechtigkeit von SED-Opfer (Initiative)

 

An alle Politiker und Menschen in Sachsen und Chemnitz wacht endlich auf und unterstützt das Ziel Gedenkstätte. Gebt den Kaßberg-Gefängnis eine Chance eine Gedenkstätte zu werden. Seit den frühen Fünfzigerjahren bis zum Fall der Berliner Mauer 1989 haben fast 4 Millionen Menschen der DDR den Rücken gekehrt. Die Sehnsucht nach Selbstbestimmung und Freiheit war stärker als alle staatlichen Abriegelungsmaßnahmen. Bis zum Ende der DDR haben Menschen versucht, die innerdeutsche Grenze zu Überwinden. Viele haben dabei ihr Leben verloren, vielen ist die Flucht gelungen, noch mehr verbrachten nach misslungener Flucht Jahre in Zuchthäusern. Aufarbeitung und Aufklärung nimmt in der heutigen Zeit stets an Bedeutung zu, da die Geschehnisse der Vergangenheit immer weiter zurückliegen und drohen, in Vergessenheit zu geraten. Dem muss entschieden entgegengewirkt werden. Es ist entscheidend, sich die Gräueltaten vor Augen zu halten, um etwaige Wiederholungen zu verhindern. Das Kaßberg - Gefängnis spiel hier eine bedeutende Rolle in der Geschichte der DDR Diktatur. Es wurde im großen Still Menschenhandel durchgeführt .Denn von 1963 bis 1989 kaufte die Regierung der Bundesrepublik Deutschland mehr als 33.000 politische Häftlinge aus DDR-Gefängnissen frei. Als Gegenleistung erhielt die DDR Warenlieferungen im Wert von mehr als drei Milliarden D-Mark. Das Gefängnis hätte eine stärkere Wirkungskraft als ein Gedenkstein. Es würde sich anbieten hier eine Gedenkstätte einzurichten, um über das stattgefundene Unrecht aufzuklären. Ein gutes Beispiel für die Aufklärung und gegen das vergessen sieht man in Berlin Hohenschönhausen. über 436.000 Menschen besuchten im Jahr 2014 die ehemalige Untersuchungshaftanstalt des DDR-Staatssicherheitsdienstes. Warum soll dies nicht auch in Chemnitz Kaßberg - Gefängnis sein . Schon jetzt ist die Interesse der Menschen sehr groß am Kaßberg -Gefängnis (Museumsnacht). 

 

Dieter Gollnick

 

 

 

 

An den Vorstand

Lern und Gedenkort Kaßberg e.V

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Mit großer Verwunderung

und Enttäuschung mussten wir ihre Äußerungen in Bezug auf die Auswahlpraxis von Frau Hanka Kliese die sich wörtlich"( die Freiheit nimmt Zeitzeugen selbst aus zu wählen") Facebook Eintrag vom 8 August 2015 um 13.23 Uhr zur Kenntnis nehmen.

 

Wir wollen ihr Engagement für die Aufarbeitung der Geschichte des Kaßbergefängnis nicht in Abrede stellen, aber hier auf eine besondere Sensibilität der Opfer hinweisen.

Dabei geht es nicht darum den oder die Person an den Pranger

in irgendwelchen sozialen Netzwerken zu stellen. Es geht darum die Geschichte dieses Ortes der für viele die dort Inhaftiert waren, sehr starke bis heute traumatische Erlebnisse in sich birgt , für die nachfolgenden Generationen Aufzuarbeiten und erlebbar zu machen. Dabei ist es so

wichtig alle Opfergruppen zusammen zu führen!

 

Wir die Gruppe für Gerechtigkeit von SED Opfern haben uns

das Ziel gesetzt die starken Benachteiligungen genau diese Opfergruppen in der Bundesrepublik Deutschland auch noch 25 Jahre nach der Wiedervereinigung beider deutschen Staaten zu korrigieren.

Dafür brauchen wir eine Lobby und gehör in der Politik und

den Medien. Es ist uns sehr wichtig das Ihre Arbeit zum Erfolg führt und dieser Ort nicht in Vergessenheit gerät!

Es ist für uns ein Tatort der SED Diktatur der als Beweis für das Unrechtssystem DDR steht. Ich persönlich konnte mich am 17.Juni 2014 vor Ort das erste mal ein Bild von der Arbeit ihres Vereins machen. Leider musste aber auch ich feststellen das die Person Hanka Kliese nicht positiv auf mich wirkte.

Vielleicht ist es auch wichtig das man junge Politiker vorher Informiert um was es bei dieser Aufgabe wirklich geht. Es entsteht sonst der Eindruck das es einen Profilierungsdruck gibt. Dies kann aber auch wirklich nur meine Subjektive Meinung sein.

 

Wir würden uns sehr freuen wen auch wir eine Einladung zu

einer ihrer nächsten Veranstaltungen bekommen!

 

Mit freundliche Grüßen

 

Mike Mutterlose